Gudrun Smole – Schwarze Grafen

Das Herzogtum Steiermark im 17. Jahrhundert. Der Erzberg bringt einer ganzen Region Wohlstand, steirisches Eisen wird bis weit über die Grenzen des Habsburgerreiches hinaus verkauft. Es verhilft den Schwarzen Grafen zu ihrem Aufstieg. Hans Adam Stampfer ist einer von ihnen und durch den Handel mit Eisen wohlhabend und schließlich in den Adelsstand erhoben worden. Doch nicht alle gönnen Stampfer seinen Erfolg, eine Intrige nimmt ihren Lauf. Als die Pest ausbricht und die Familie zu zerbrechen droht, erkennt Stampfers Tochter Anna endlich, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Sie muss auf grausame Art und Weise lernen, dass ihre Entscheidungen nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Familie zu Grunde richten könnten.

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»Was ist so viel wichtiger als das Lateinische zu üben?«
Anna lächelte den Jesuitenpater strahlend an und sagte schlicht:
»Kohle, Wasser und Eisen, Pater Emmanuel. Kohle, Wasser und Eisen.«

Gudrun Smole – Kanzleimord

Wien am Ende des 19. Jahrhunderts. Nach einem heißen Pfingstwochenende wird der aufgeblähte Leichnam von Rechtsanwalt Dr. Rothenberg in seiner Kanzlei gleich hinter dem Reichratsgebäude gefunden. Auch seine Haushälterin liegt tot in der Küche, und es stinkt.

Chefinspektor Cohn beginnt seine Ermittlung und versucht ebenso fieberhaft wie bedächtig den Mörder zu finden. Seine Fahndung führt ihn durch die halbe Kaiserstadt bis in die neu eingemeindeten Vorstädte. Er folgt dabei seinem Instinkt und gibt dem Druck seiner Vorgesetzten nicht nach, die stets die einfachste Erklärung für die Richtige halten.

Lakonisch und in raschen Strichen zeichnet die Autorin das Bild einer sich verändernden Stadt mit ihren Verwerfungen, die die Kulisse für diesen historischen Kriminalroman bildet.

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»Sie glauben man hat sie [die Woyda] umgebracht, weil sie unfreundlich,
zänkisch und mürrisch gewesen ist? Da würde in Wien bald jede zweite
Frau erstochen werden!“«